Userreview von Oliver B.
Speedys review zu FF XIII
Bin eigentlich kein guter Schreiber und was reviews angeht erst recht nicht, bitte daher etwaiges Chaos zu entschuldigen.
Ein Notensystem gibt’s von mir nicht, kann nur schwer Sachen die mir gehören schlecht benoten ;).
Grafik:
Zu den Videosequenzen muss man nichts mehr sagen die sind genau wie in den Trailern schon zu sehen war von guter Qualität und gut inszeniert.
Im Spiel selbst sind sind die Licht-, Reflexionseffekte etc auch sehr gut nur die Texturen an sich wirken nicht allzu herausragend im Vergleich zu den sonstigen Effekten. Leider sind die „Schatteneffekte“ auf den Charakteren auch mit dabei . Durch einzelne Grauabstufungen wird die Haut der Figuren entsprechend dargestellt dies wirkt aber mehr als hätte der Fernseher einen Defekt als wirklich gute Grafikqualität. Zum Glück stört dies aber nicht weiter und die Grafik hält sich als Ganzes auf einem hohen Niveau. Die einzelnen Landschaften (bisher 3) wirken schön gestaltet, vor allem der Kristallsee ist sehr schön.
Sound:
Bisher gab es an wirklicher Musik nur ein kurzes Stück beim Feuerwerk zu hören, dies wirkte aber gut auf die Szene gut abgestimmt. Die Hintergrundmusik ist glücklicherweise nicht zu aufdringlich und hält sich mit den sonstigen Hintergrundgeräuschen im Hintergrund auf und nervt so nicht beim Spielen. An der Kampfmusik hab ich schon seit den ersten Trailern einen Narren gefressen die 2te die bisher bei Snow ab und an gespielt wurde hört sich auch nicht schlecht an leider sind die meisten Kämpfe dafür bisher zu schnell vorbei.
Gameplay:
Dazu ist nicht viel sagen, bisher gewohntes FF-Niveau. Es gibt wieder Waffen und Accessoire-Slots und die üblichen „Items“ . Die Charakterentwicklung verläuft ähnlich wie in FF10. Man erhält für das Kämpfen Kristallpunkte und schaltet damit nach und nach Punkte im Kristarium einer Art Kristallbrett frei. Jede Figur hat für jede Kamphaltung ein eignes Brett. Auf diese Art freigeschaltete Spezialfähigkeiten sind auch nur in diesen Haltungen (Paradigmen) verfügbar Attributserhöhungen dagegen sind immer wirksam. Zusätzlich sollen die Bretter mit temporären Sperren versehen sein die erst nach bestimmten Kämpfen verschwinden umso zu verhindern dass man für die Kämpfe zu stark wird. Desweiteren ist die Ausrüstung selbst wohl auch noch aufwertbar , dafür bin ich aber noch nicht weitgenug. Ansonsten bewegt man sich ähnlich wie in XII durch die Welt und trifft dabei auf Sichtbare Gegner die man durch Annäherung zum Kampf auffordert.
Story:
Wenn man nicht schon bissel aus Trailern und anderen Quellen kennt, schwebt einem nach dem Startfilm erstmal ein großes Fragezeichen über den Kopf. Es gibt im Menü ein Logbuch wo die Handlung und andere Informationen festgehalten werden und dort werden auch nach und nach einzelne Infohappen serviert die die Vorgeschichte erklären bis die Story selber diesbezüglich aufschließt. Dadurch fällt es auch bisher etwas schwierig die Story richtig auf sich wirken zu lassen, da man quasi mitten hinein geworfen wird und sich erst alles nach und nach zurechtlesen muss. Die Story selbst ist dafür aber schön inszeniert wirkt nur irgendwie bissel aus dem Alltag gegriffen. Eine allgegenwertige Gefahr des Friedens durch Terrorismus von außen und alle die in Verdacht stehen beeinflusst zu sein werden entsorgt. Soviel zu der Story „bisher“. Die einzelnen Figuren wirken bisher vom Charakter her gut ausgearbeitet. Vor allem Vanille und Sazhs Chocobo schließt man recht schnell ins Herz :D. So oft wie sie Hope umarmt schubst knuddelt kein Wunder das der Junge total verwirrt ist. Dazu kommen ihr Indianeroutfit das wohl aus irgendeinem Cocoo-Designerladen stammt und die Waffenart die sie an die Hand kriegt. Sie kämpft mit einer Fesselpeitsche die mit mehreren Drähten auf die Gegner losgeht. Bisher wirkte nur Snows Trupp Nora zu albern ein haufen Kleinkindern mit Schusswaffen. Das Militär tötet fast alle Zivilisten und sie feiern als hätten sie gesiegt….
Kampf:
Der Kampf besteht an sich aus dem gewohnten ATB-System, wobei man nur eine Figur im Kampf steuert deren Tod zum GameOver führt. Die anderen Teilnehmer agieren selbstständig und können nur durch die Wahl der Kampfhaltungen „Paradigmen“ beeinflusst werden. Wenn der Balken gefüllt ist kann man einige Kampfhandlungen aneinanderreihen, die dann nach einander ausgeführt werden. Dies kann man entweder von Hand machen oder die erste Option nehmen und das Spiel selber die Auswahl übernehmen lassen. Dann werden die Aktionen je nach Anzahl, Position und bekannten Schwächen der Gegner ausgewählt. Dadurch wird vor allem die hektik etwas reduziert und man muss nicht immer die Gegnerdaten überprüfen. Die man praktischerweise mit den Schultertasten aufrufen kann. Detaillierte Informationen erhält man dabei allerdings erst durch die Anwendung des Librazaubers auf die Gegner, bis dahin ist das meiste mit den altbekannten „???“ unterlegt. Jeder Gegner hat einen Balken der sich durch Angriffe auf ihn Auffüllt. Die Höhe wirkt sich auf den verursachten Schaden aus. Wenn der Balken voll ist wird der Gegner in den Schockzustand versetzt. Der Balken beginnt sich wieder zu leeren bis der Zustand vorbei ist. Geschockte Gegner werden durch den Verlust von Panzerung oder einer benommenen Körperhaltung dargestellt. In diesem Zustand sind sie anfälliger für Angriffe der Spieler.
Desweiteren kann man auch vor den Kämpfen Items einsetzen umso zusätzliche bekannte Vorteile zu erhalten wie zB Erstschlag dabei sind die Gegner dann direkt kurz vorm Schockzustand.
Das was wirklich stört ist das SE versucht hat jeder Figur noch eine Art künstlerisches Talent zu verpassen, wohl um sie cool wirken zu lassen?! Besonders schlimm war dies bisher bei Sazh, Labreu und Vanille. Sazh war wohl früher Balletlehrer vor jedem Schuss nimmt er eine andere Taichipose ein und schießt erst dann oder tänzelt zuerst seitlich an den Gegner heran (dies sorgte für einige Lacher bei der Präsentation auf der Tour. Vanille kann sich kaum bewegen ohne dabei mit jedem zu Verfügung stehenden Gelenk zu wackeln. Dadurch wirkt sie mehr wie ein kleines albernes Kind als eine junge Frau. Labreu nimmt sich im Kampf immer Zeit, wenn sie gerade mal nicht angreift, ihre große Schusswaffe lässig auf die Schulter zu packen anstatt den Lauf weiter auf den Gegner gerichtet zu halten und dabei rumzuwhippen als wäre dies ein Ghettoblaster. Nicht wirklich störend aber doch sehr albern beim zusehen.
Fazit nach 3h Spielzeit:
Alles in allem ein tolles Spiel mit kleinen Macken die nicht sein müssten vor allem nicht nach so langer Entwicklungszeit der Rest bleibt Geschmackssache.
Bisher verlief alles noch recht linear, dies soll sich ab dem Erreichen von Pulse ändern, wo es dann angeblich auch eine Monsterjagd gibt. Sonstige Minispiele wie Karten oder Münzspiele aus alten Teilen wird es wohl nicht geben.
Geschrieben von Oliver B.
Über dieses Review im Forum sprechen
Danke :)


